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Vereinsgeschichte

Am Anfang der Judo-Sparte in Lohne war im Sportteil der „Oldenburgischen Volkszeitung  unter der Rubrik „Lohner Stadtsiegel“ im Lokalteil zu lesen:

“Judo für Anfänger und zur Selbstverteidigung. Interessierte melden sich bitte am 1. März 1973 in der Sporthalle der Schwesternschule.“ 

Die Gründer der Abteilung waren damals Almut Höft (heute Härtel) und Horst Höft.

Schon am 3. Oktober 1973 fuhren 20 Klubmitglieder zur ersten Kyu Prüfung nach Wilhelmshaven.

Im Sommer 1974 konnten die Lohner Judoka in die deutlich geräumigere Kreissporthalle umziehen. Doch diese Lösung war nur auf die warmen Monate beschränkt, weil die Halle im Winter von den Fußballern besetzt war. Auch waren noch keine richtigen Judomatten vorhanden. 

Die Lohner Bundeswehr stellte den Judoka dankenswerter Weise nicht nur ihre Halle am Bergweg zur Verfügung sondern erwarb auch Sportmatten, die dem Standart der Judomatten sehr nahe waren.

Die Anschaffung einer eigenen Matte und der Umzug in die Jahnturnhalle bedeuten wieder ein Stück mehr Unabhängigkeit von anderen Sparten oder Institutionen.

Gegen 1976 holten die Damen bei den deutschen Meisterschaften in Saarlouis den siebten Platz.

Die Herren holten sich 1978 die Meisterschaft in der Regionalliga und belegten über drei Jahre in der Oberliga gute Ränge im Mittelfeld.

1979 erfolgte der Umzug in die Esch-Sporthalle und auch eine zweite Judomatte wurde angeschafft.

Hier fehlen uns Daten. Wäre nett, von den Ehemaligen was zu hören, für die Vervollständigung der Vereinsgeschichte. Bitte sende an:

hannescohnen@judo-lohne.de oder  helgefranke@judo-lohne.de

1994 nahmen die Judoka am Umzug zum 100jährigen Bestehen des TuS Blau-Weiß Lohne teil und zeigten auf einer Vorführung, zusammen mit der Te Kwon Do sparte, ihr Können.

Im Jahr 1998 feierte die Judo-Sparte des TuS BW Lohne ihr 25jähriges Bestehen mit einer Vorführung der Lohner Judoka mit Unterstützung der Diepholzer Judoka sowie der Lohner Te Kwon Do Sparte in der Sporthalle des Lohner Gymnasiums.

Im Sommer 2000 war ein weiterer Umzug für die Lohner Judoka angesagt. Es ging zurück in die ehemalige Bundeswehr Sporthalle, die vom TuS BWL und der Stadt frisch Renoviert wurde.

Das Jahr 2003 stand ganz im Rahmen des Jubiläums zum 30jährigen Bestehen. gefeiert wurde es mit einem Freundschaftsturnier für die u11 und u14 m/w und einem Selbstverteidigungs- und Techniklehrgang mit Jaap Nietzen, der extra dafür aus Holland angereist war.

Bei der feierlichen Ansprache des TuS BWL und des NJV, der durch Hans-Jörg Hagenbucher vertreten wurde, wurden den Trainer und Gründern Almut Härtel und Horst Höft die goldene Ehrennadel des TuS Blau-Weiß Lohne und die Bronzenen Ehrennadel des Niedersächsischen Judo Verbandes überreicht.

Am 26. November 2004 wurde Hannes Cohnen mit der silbernen Ehrennadel, vom TuS Blau Weiß Lohne,
für seine Leistung und Aktivitäten in der Abt. Judo ausgezeichnet.

 

Am 8. Januar 2005 wurde Horst Höft mit der 1 des TuS Blau Weiß Lohne geehrt.
Er fing schon sehr früh mit seinem Sport an. 1973 gründete Horst Höft als Orangegurt zusammen mit Almut Härtel die Lohner Judo-Abteilung. Die erste Gürtelprüfungen von den Lohner Judoka fand am 03.10.1973 noch in Wilhelmshaven statt und war ein großer Erfolg. Aufgrund des Kampftrainings von Horst belegte 1976 die Damenmannschaft den 7. Platz bei der Deutschen Meisterschaften.
Die Herren Mannschaft gewann 1978 die Meisterschaft der Regionalliga Nord und hielten sich noch drei Jahre in der Oberliga. Horst hat selber aktiv mitgekämpft.
Diese Erfolge verdanken wir seinem judospezifischen Wissen und dem Cleveren um- und einsetzen seiner Fähigkeiten.
Dies war nur möglich, weil Judo einen großen Stellenwert im Leben von Horst hat.
Er ist Träger des 3. Dan und erlangte darüber hinaus die Trainer – F Lizenz.
Leider hat eine schwere Krankheit Horst vor einigen Jahren zurückgeworfen, aber sein Sport ist für Ihn ein Lebenselixier.
Die zufriedenen Gesichter seiner Schüler nach jeder Trainingsstunde und die Erfolge, die auf vielen Turnieren erbracht wurden, beflügelt ihn immer wieder dazu weiter zu machen und jedem die Möglichkeit zu geben seinen Sport zu erleben und zu erlernen.


Geehrt wurde am 07.Januar 2006 mit der Eins vom Blau-Weiß Lohne Almut Härtel
Seit 33 Jahren leitet Almut mit umsicht und viel Idealismus die Judo Abteilung.
Sie stellt ihre eigenen Ansprüche immer zurück, und setzt die Kinder,
Jugendlichen und Erwachsene an erster Stelle.
Gemeinsam mit Horst gründete sie am 1. März 1973 die Judo-Abteilung.
Das Arrangement zum 30 jährigen Bestehen der Judo Abteilung im Jahr 2003 und
die Ausrichtung vom Turnieren und Lehrgang Japp Niezen ist schon mit
persönlichen Idealismus von ihr gekennzeichnet.
In anbetracht von 33 Jahren, kann unsere Abteilung auf einiges zurückblicken.
In dieser Zeit hat Almut sich schwerpunktmäßig und die
interne Vereinarbeit gekümmert.
Im September 1978 machte sie Ihren Übungsleiter im Fach Judo und hat
dann
seit dem, im Trainingsbereich  Breitensport Judo agiert.
Almut unterrichtete die neuen Judoka und lehrte sie die Judoweisheiten.
Als Übungsleiterin und Trainerin hat sie etliche Erfolge in verschiedenen
Bereichen zu verbuchen.
In dieser Zeit führte Almut zahlreiche Judoka zu ihrer Gürtelprüfung,
von gelb
bis zum Braungurt und 7 Schwarzgut trägem.
Viele Judoka konnten in dieser Zeit, aufgrund guter Vorbereitung im
kämpferischen, sowie und technischen Bereich auf Kreis-, Bezirks- und
Landesebene erfolgreich an Turnieren teilnehmen.
Ein Schwerpunkt ist die Selbstverteidigung und die Selbstbehauptung
für Kinder
und Jugendliche. Sie richtet Kurse und Lehrgänge für
Mädchen, Jugendliche
und Erwachsene Frauen aus.
Prävention und Technik wird hier gelehrt und gezeigt.
Wichtiger Faktor für die Kinder ist die Prävention zur Vorbeugenden
Selbstverteidigung und Selbstbehauptung.
Des Weiteren ist die Arbeit mit Kindern von hohen pädagogische und
therapeutischen Kenntnisse verbunden, die Almut
auf Grund ihrer Ausbildung besitzt. Um die Gemeinschaft zu fördern und Judo als Breitensport bekannt zu machen,
führt die
Judoabteilung seit einpaar Jahren ein Kinder- und Jugendzeltlager
durch.
An diese Veranstaltung nehmen auch andere Vereine aus Emstek,
Steinfeld und Dinklage teilnehmen. Nachdem sich abzeichnete, das Judo mehr zum Breitensport wird,
führt die Judoabteilung
mit den Nachbarnvereinen Freundschaftsturniere durch.
Die Gemeinschaft ist ein wichtiges Wort für Almut und richtet für alle Judoka verschiedene
Feste aus, an denen die Eltern immer mit integriert sind.